Der Fruktananteil im Gras ist im Frühjahr im April und Mai so wie im Spätherbst im Oktober und November am höchsten.
Das Risiko steigt, wenn sonnige Tage mit kalten Nächten oder Frost unter 5 °C wechseln. Das Gras bildet durch die Sonne Zucker, kann diesen wegen der Kälte aber nicht zum Wachsen verbrauchen und speichert ihn als Fruktan (Zucker).
Warum steigt der Fruktangehalt
- Sonne am Tag: Das Gras aber auch andere Pflanzen betreiben Photosynthese und produziert Zucker.
- Kälte in der Nacht: Liegt die Temperatur unter ca. 5 Grad Celsius, stoppt die Pflanze das Wachstum.
- Stress oder Trockenheit: Auch Wassermangel stresst die Pflanzen und hemmt das Wachstum, wodurch sich dann Fruktan (Zucker) anreichert.
Wichtige Faktoren im Überblick
- Spitzen-Jahreszeiten: Gemessen werden immer die höchsten Werte im Mai, Oktober so wie auch im November Im Sommer ist das Risiko bei kräftigen Wachstum geringer.
- Grassorten: Das englische Weidegras speichert von Natur aus viel mehr Fruktan (Zucker) als andere Arten.